Im Projekt GRÜNES KRAFTWERK werden seit März 2022 die nachhaltig erzeugten Energiemengen der fünfzehn beteiligten Firmen am Standort in Berlin-Marienfelde messtechnisch erfasst, aufbereitet und visualisiert. Durchschnittlich 43% des Energiebedarfs werden in den hier einbezogenen Unternehmen umweltgerecht erzeugt. Das GRÜNE KRAFTWERK vernetzt digital insgesamt siebzehn Photovoltaikanlagen zur Stromerzeugung und sieben Installationen für umweltgerecht erzeugte Wärme etwa durch Blockheizkraftwerke, Holzpellet-Heizkessel, Wärmepumpen und Wärmerückgewinnungsanlagen aus der Produktion.
Bei den fünfzehn beteiligten Unternehmen handelt es sich um zwölf Produktionsunternehmen aus den Branchen Maschinenbau, Kunststoffverarbeitung, Metallbau, Medizintechnik sowie der Fenster- und Möbelherstellung. Hinzu kommen drei Großhandelsunternehmen. Sie beschäftigten insgesamt mehr als tausend MitarbeiterInnen und haben ihren Standort teilweise seit Jahrzehnten im Industriegebiet Motzener Straße. Auch in Sachen Elektromobilität sind die Firmen aktiv und unterhalten derzeit 41 E-Ladestationen und 26 Elektroautos. Mit ihrer Beteiligung an diesem Projekt zeigen die Unternehmen, dass sie es ernst meinen mit innovativem und nachhaltigem Wandel. Sie werben für eine stadtverträgliche Industrie und gehen zugleich einen wichtigen Schritt in Richtung eines smarten Industriegebietes der Zukunft. Das bislang einzigartige Projekt kann als „Blaupause" für weitere Industrie- und Gewerbegebiete dienen. Die Senatsverwaltung für Wirtschaft hat dieses Projekt im Rahmen des „Masterplan Industrie" gefördert.